Wie ihr vielleicht merkt, beschäftige ich mich mit Themen, die ich nicht vollständig nachvollziehen kann – und manchmal kritisiere ich dabei auch indirekt. Doch das allein sollte nicht im Vordergrund stehen. Vielmehr möchte ich auch Vorschläge und Ideen sammeln, wie wir Städte und touristische Gebiete in unserem wunderschönen Land wiederbeleben können.
Manche mögen Bedenken wegen des Massentourismus äußern – ein berechtigtes Thema, das ich in einem zukünftigen Beitrag genauer behandeln möchte.
Im Folgenden möchte ich einige Gedanken zur Erstellung eines Masterplans teilen, der dazu beitragen könnte, Städte neu zu beleben:
- Was wollen wir als Stadt sein?
Nicht unsere persönliche Meinung sollte hier im Mittelpunkt stehen, sondern die Ansichten der Bürger. Dazu könnte eine Umfrage durch eine unabhängige Organisation hilfreich sein, bei der 2.000 Einwohner befragt werden, die seit mehr als 10 Jahren in der Stadt leben: darunter 500 Eigentümer touristischer Betriebe, 500 andere Unternehmer, 500 Personen über 50 Jahre und 500 Personen unter 30 Jahre.
- Identität und Geschichte der Stadt:
Wie können wir die Einzigartigkeit und Historie der Stadt besser hervorheben und nutzen?
- Leerstände beleben:
Wie lassen sich leerstehende Geschäfte und Orte füllen? Eigentümer sollten motiviert werden, ihre Immobilien aufzuwerten und zu vermieten.
- Neue Konzepte und frische Ideen:
Wie schaffen wir einen lebendigen Mix aus innovativen Konzepten, spannenden Angeboten und Begeisterung in den Bereichen Gastronomie, Einzelhandel etc.?
- Aktivitäten planen:
Gemeinsam mit den betroffenen Unternehmen könnten wöchentliche, monatliche und jährliche Veranstaltungspläne entwickelt werden.
- Marketingplan und Budget:
Ein Marketingplan sollte folgende Punkte umfassen:- Was wollen wir anbieten?
- Wer ist unsere Zielgruppe?
- Wie erreichen wir diese Zielgruppe?
- Wie halten wir sie langfristig?
- Online-Marketing gezielt nutzen:
Es sollte ein Experte für „Destination Marketing“ hinzugezogen werden, der versteht, dass ein großer Teil der Zielgruppe mittlerweile den „neuen Regeln des Verkaufs und Marketings“ (ONLINE) folgt, und nicht den „alten Regeln“ (OFFLINE). Ein Beispiel wäre eine Aufteilung von 80 % Online- zu 20 % Offline-Marketing – wobei dies natürlich stark von der Zielgruppe abhängt. Dennoch liegt der Trend eindeutig bei Online-Marketing!
Ich könnte hier noch stundenlang weiterschreiben, aber meine Ideen sind womöglich nicht die besten. Daher interessiert mich auch eure Meinung! Habt ihr eigene Vorschläge, Bedenken oder Anmerkungen?
Wichtig ist, dass wir nicht nur auf Berge, Seen und Wanderwege setzen – denn damit treten wir in Konkurrenz zu anderen Regionen wie Norditalien, Slowenien, Süddeutschland, der Schweiz und dem Rest von Österreich. Lasst uns einzigartig, kreativ und originell sein – nicht einfach nur kopieren!
Ich freue mich auf eure Gedanken und Vorschläge!
Beste Grüße,
Klaus
