Stefan Höffinger und Sigismund Moerisch haben in Teilen recht in der Kleinen Zeitung: https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/20017701/sprecher-der-kaerntner-hoteliers-schonungslose-bestandsaufnahme-stimmt
Ich hoffe aber, sie sind einfach nur zu höflich, um noch deutlicher zu werden.
Auch Herr Stefan Nungesser von der FH Kärnten spricht das Problem vorsichtig an, wenn er sagt: „Die Akteure arbeiten nach wie vor zu wenig zusammen.“
Aber warum nicht klar benennen, wo das eigentliche Problem liegt?
Genau das ist der Kern:
Intelligente Menschen wählen ihre Worte mit Bedacht – oft aus Angst, dass sich weniger reflektierte Personen angesprochen oder beleidigt fühlen könnten.
In Kärnten:
Alle, die für Tourismus und dessen Vermarktung verantwortlich sind, sollten unverzüglich zurücktreten.
Sie haben kollektiv versagt. Punkt. Es gibt nichts hinzuzufügen.
Es wird viel geredet, doch kein einziger konkreter Schritt genannt, was tatsächlich getan werden muss.
Es fehlt an einem Aktionsplan, an Vision, an Mission – und vor allem an zeitgemäßen Ideen.
Ja, es heißt, man müsse investieren … aber wo genau? Wie? In wen oder was?
Diese Fragen bleiben unbeantwortet.
Selbst wenn ein „Tourismus-Experte“ zu Wort kommt, bleibt es bei vagen Aussagen – nichts Konkretes, nichts Greifbares.
Und wenn jemand tatsächlich etwas Neues und Gutes für den Tourismus schaffen will – etwa ein Hotelprojekt in Steindorf oder Stallhofen/Moosburg – dann protestieren sofort einige engstirnige, kurzsichtige Menschen, die nur ihr eigenes kleines Habitat, ihren Komfort und ihr Ego im Blick haben.
Das Ergebnis: Alles wird gestoppt.
