Der Song: Blame It on the Rain, Milli Vanilli, fällt mir ein!
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Wenn es in der öffentlichen Verwaltung an qualifizierten Tourismusmanagern, erfahrenen Marketing- und Vertriebsexperten sowie echten Visionären fehlt, dann braucht es endlich den Mut, externe Fachleute mit nachweislicher Branchenerfahrung zu engagieren.
Nicht für Showprojekte oder Imagebroschüren – sondern für echte Strukturarbeit. Für klare Strategien, messbare Ziele und eine nachhaltige Positionierung.
Und wenn ein kleiner Teil der lokalen Bevölkerung lautstark protestiert, weil er nur sein eigenes kleines Habitat verteidigt (wie etwa in Steindorf), dann muss man das auch mal aushalten.
Es ist unmöglich, es jedem recht zu machen.
Unsere Mutter wusste das schon, wenn sie für drei Kinder gekocht hat: Einer war immer unzufrieden – aber gegessen wurde trotzdem.
Preis-Leistung: Die unbequeme Wahrheit
Es ist ein Fakt:
Für den Preis einer Woche Urlaub in Kärnten kann man zwei Wochen durch Asien reisen – inklusive Flug, Hotel und Erlebnis.
Wir sind teuer. Sehr teuer.
Wie man das ändern kann? Gute Frage. Aber bevor wir über Lösungen sprechen, müssen wir die Realität anerkennen.
Wer Probleme nicht benennt, kann sie auch nicht lösen.
Durchreise statt Destination: Was läuft falsch?
Unsere Autobahnen Richtung Slowenien, Kroatien und Italien sind im Sommer wie gewohnt verstopft.
Aber warum halten so wenige dieser Reisenden bei uns?
Vielleicht sollten wir anfangen, sie zu fragen.
Lassen wir Tourismus-Schüler durch die Autos gehen, Interviews führen, echte Antworten sammeln.
Vielleicht lernen wir dabei mehr als aus jeder Hochglanzstudie.
Fazit: Weniger Ausreden. Mehr Ehrlichkeit. Mehr Mut.
Tourismus ist kein Selbstläufer. Er braucht Führung, Vision, Strategie – und den Willen, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen.
Wer nur auf Berge und Seen setzt, wird irgendwann allein auf ihnen sitzen.
Es ist Zeit, dass wir uns ehrlich machen. Und endlich anfangen, professionell zu handeln.
